Ihr Königsweg zur finanziellen Freiheit: Leidenschaft schlägt Vorsprung!

Herzlich willkommen zu unserem neuesten Blogartikel. Gleich zu Anfang eine kalte Dusche; eine Offenbarung, die nicht jeder und jedem schmecken wird. Ja, diese Nachricht dürfte sogar regelrecht schockierend wirken. Bereit?

Also: Wenn Sie in Ihrem Leben alles dem einen, einzigen Ziel unterordnen, möglichst wohlhabend zu werden und Ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, werden Sie höchstwahrscheinlich scheitern.
Was spüren Sie gerade? Schnappatmung? Ich weiß, was Ihnen gerade durch den Kopf schießt. Und es dürfte mit der Kurzfrage »Nanu?« noch sehr, sehr wohlwollend und gelinde ausgedrückt sein.
Mal ehrlich: Lesen sie den Artikel nicht gerade, weil Sie wohlhabend und finanziell frei sein wollen? Sicher doch. Aber lesen Sie am besten noch einmal, was ich geschrieben habe: Ich habe von »dem einen, einzigen Ziel« gesprochen.
Die Betonung liegt auf einzig. 
Eines kann ich Ihnen aus meiner persönlichen Erfahrung versichern: Mindestens neun von zehn reichen Menschen haben ihren Wohlstand gewissermaßen »als Nebenprodukt« dessen eingeheimst, was sie in ihrem Leben mit Leidenschaft, Freude, Hingabe und Engagement machen oder gemacht haben. Das Geld war die Belohnung für ein Leben im Einklang mit ihrer Lebensmission. Hier und da mag es Ausnahmen geben; Leute also, die ihren Weg gewissermaßen »antiseptisch« und ohne innere Beteiligung gegangen sind.
Die überwältigende Mehrheit jener Vielbeneideten, die sich heute ihrer finanziellen Unabhängigkeit erfreuen, war jedoch gar nicht so sehr aufs große Geld aus. Jedenfalls nicht allein darauf.
Sie haben vielmehr mit jeder Faser ihres Herzens für ihren Traum gelebt. 
Für ihre Vision.
Für ihre Mission.
Für das, was sie wirklich tun und erreichen wollten und sollten. Und das hatte mit Geld meistens nicht primär etwas zu tun.
Bestes Beispiel ist J. K. Rowling, geistige Mutter von »Harry Potter«. Sie pfiff finanziell aus dem letzten Loch, als sie begann, die Story vom heute weltbekannten Zauberschüler aufzuschreiben. Natürlich hätte sie in diesen finanziell finsteren Zeiten liebend gern mehr im Portemonnaie gehabt, aber diesen unschönen Zustand zu ändern war nicht ihr primäres Ziel. Anderenfalls hätte sie sich vielleicht als Brokerin versucht. Aber nein: Sie lebte viel lieber für ihre großartige Vision. Sie musste diesen Roman einfach schreiben.
Alles Weitere ist bekannt: J. K. Rowling ist heute Milliardärin.
Anders gesagt: Die, die es geschafft haben, waren und sind in aller Regel Entrepreneure in Reinkultur: erfüllt von Leidenschaft für das, was sie angehen. Egal, ob ein Projekt ihnen gerade besonders viel Rendite einbringt oder nicht. Und diese Leidenschaft grassiert in ihnen wie ein gutartiger, positiver Virus, der auf die Menschen in ihrer näheren Umgebung hochansteckend wirkt. Der diese Begleiter dazu bringt, die Sache dieser Entrepreneure zu ihrer eigenen zu machen. Und sich entsprechend ins Zeug zu legen.
Wie klingt das für Sie?
Nach einer Angelegenheit mit ziemlich viel Schwung, Dynamik und Elan, nicht wahr?
Gratulation!
Sie haben das Geheimnis dieser »indirekten« Reichtumsquelle erkannt. Wer es schafft, in anderen Menschen die Leidenschaft für seine eigene Sache zu entfachen, also (etwas gemein und überspitzt ausgedrückt) genügend Pferde einzufangen, die sich freiwillig vor seinen Karren spannen lassen – der schlägt sogar Konkurrenten mit vermeintlich besseren Ausgangsposition.
Lassen Sie mich dazu eine wahre Geschichte erzählen. Ich stelle Ihnen zunächst jenen Teilnehmer vor, der bei diesem Spiel um Platz 1 von Anfang an die vermeintlich besseren Karten in der Hand hielt.
Sein Name ist Samuel Perpont Langley aus den USA. Haaaalt – nicht mogeln, sprich: googeln. Ohne diese Hilfe wird Ihnen dieser Name höchstwahrscheinlich gar nichts sagen. In der Tat ist er nur Insidern bekannt, denn Samuel Perpont Langley war zu seiner »Hoch-Zeit«, also in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Koryphäe im Bereich Astronomie bekannt.
Daher besaß er alles, was man sich als Naturwissenschaftler damals erträumen konnte: eine gut dotierte Stelle an der Harvard Universität und einen nicht minder üppig bezahlten Posten an der Smithsonian Institution. Um sein täglich Brot (und um so einiges mehr) musste er sich überhaupt keine Sorgen machen. Dank seines Ruhms als Sternen- und Planetenforscher konnte er überdies auf ein mustergültiges Netzwerk zugreifen, in dem sich die klügsten Köpfe dieser Epoche ein Stelldichein gaben.
Mehr noch: Bei dem, um was es hier geht, wurde er sogar handfest von den »Großkopferten« unterstützt, dem für dieses Fachgebiet zuständigen US-Ministerium ebenso wie von einflussreichen Persönlichkeiten seiner Zeit. Damit nicht genug, stilisierte ihn die Presse sogar zum Helden des ehrgeizigen Projektes hoch, denn die New York Times etwa war sein ständiger Begleiter und widmete ihm einen prominenten Bericht nach dem anderen.
Erfolgsträchtiger können die Voraussetzungen doch gar nicht sein. Oder etwa doch? Sie müssen wissen: Das Projekt, um das es hier geht, wurde Samuel Perpont Langley gegen Ende seines Lebens angetragen, um die Jahrhundertwende herum. Er bekam es, salopp gesagt, aufs Auge gedrückt. Mit dem Herzen war er gar nicht so recht dabei. Und Samuel Perpont Langley sagte auch nur zu, weil er damit seinen Ruhm mehren wollte. Und vor allen Dingen das dicke Plus auf seinem Konto noch dicker machen wollte.
Das war fast sein einziger Antrieb.
Ganz anders sah es bei seinen Mitbewerbern aus, von deren Existenz er wahrscheinlich noch nicht einmal etwas ahnte, so unbedeutend, wie sie anfangs waren: zwei Brüder. Arme Schlucker. Nobodys, die jeden Cent aus den kärglichen Einnahmen ihres kleinen Fahrradgeschäfts zweimal umdrehen mussten – mindestens. Dieses Bruderpaar hatte lediglich die amerikanische Volksschule besucht.
Alles, was die beiden in dasselbe Vorhaben stecken konnten, das auch Samuel Perpont Langley verfolgte, waren Hektoliter an Herzblut. 
Dazu eine Vision, die so stark in ihnen loderte, dass es sie schmerzte – und die Gabe, andere Menschen für dieselbe Sache zu begeistern. Und zwar so hellauf, dass das Team, das die Brüder schließlich um sich geschart hatte, sich liebend gern eine Nacht nach der anderen um die Ohren schlug, um das Ziel – das gemeinsame Ziel! – zu erreichen … … das erste flugtüchtige motorgetriebene Flugzeug zu bauen!
So, spätestens jetzt kann ich die Katze aus dem Sack lassen: Die vermeintlich Chancenlosen waren, Sie ahnen es, die Gebrüder Orville and Wilbur Wright, die es im Gegensatz zu ihrem schier übermächtigen Kontrahenten schafften, am 17. Dezember 1903 mit ihrem Motorflugzeug erfolgreich abzuheben, ein Stück zu fliegen und anschließend heil zu landen. Das war ihre Vision, Ihre Motivation. Es ging ihnen nie nur ums Geld. Die beiden wollten vor allem ihren Traum verwirklichen.
Diese Leidenschaft war es, die den bei oberflächlichem Hinsehen unschlagbaren Vorsprung von Samuel Perpont Langley nutzlos werden ließen. Die Liebe, in diesem Fall die Liebe zu einer Vision und ihrer Umsetzung, ist tatsächlich eine Himmelsmacht, gegen die alles andere keine Chance hat.
Und: Die Dinge, die Sie mit Liebe machen, werden Ihnen leicht fallen und Sie weiterbringen. Sie werden sie niemals als »Arbeit« empfinden. Und deswegen werden Sie auf diese Weise vielleicht mit Schwierigkeiten konfrontiert, aber letzten Endes unaufhaltsam sein. Ebenso wie der finanzielle Erfolg.
Nun kommt eine wichtige Lifedesign Übung: 
Machen Sie eine kritische Bestandsaufnahme und durchkämmen Sie Ihre tagtäglichen Aktivitäten.
Was davon machen Sie gezwungenermaßen und mit Zähneknirschen?
Und bei welchen Posten sind Sie mit Feuereifer dabei?
Ich will Ihnen nichts vormachen: Auch Sie werden um ungeliebte, aber leider notwendige Aufgaben nicht herumkommen.
Aber nach dem bewährten Pareto-Prinzip sollten Sie gut 80 % Ihrer Aktivitäten mit Herzensangelegenheiten und Visionen füllen. Nur dann entwickeln Sie genügend Schwung und Energie, um Ihre unternehmerischen Ziele zu erreichen – und damit, gewissermaßen en passant, auch Ihre finanzielle Unabhängigkeit.

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